BRS News
Maisfakten: ein Hektar Mais reycelt den C02-Ausstoß von rd. 250.000 km Autofahrten
1 Hektar Mais liefert den Jahressauerstoffbedarf für rund 70 Menschen und kann den CO2-Ausstoß von rund 250.000 km Autofahrten recyceln
, informiert das Internetportal "Maisfakten". Dabei produziert er ca. 2,5-mal mehr Sauerstoff als ein Hektar Wald. Das Landvolk Göttingen ergänzt diese Zahlen über seine Facebookseite:
- Der Dieselverbrauch pro ha incl. Abfuhr und Siloarbeiten liegt bei 100 bis 150 l je ha
- Wir ernten Mais hier in Göttingen mit ca 65 t Frischmasse
- Je Tonne Mais erzeugen wir ja nach Anlage ca. 230 cbm Biogas
- Das sind je ha knapp 15.000 cbm Biogas
- Bei einer Energiedichte von 5,2 kWh/cbm sind das rund 77.500 kWh je ha
- Setzt man das nun im Verhältnis zum eingesetzten Diesel liegt der Energieeinsatz unter 2%.
Kurzfilmreihe der LfL: Lebendig-innovativ -die LfL bewegt Landwirtschaft
Die LfL ist als landwirtschaftliche Fachbehörde in vielen Bereichen aktiv und gerade diese Vielfalt fassen die Filme in Bilder. Leguminosen, Bodenleben, Versuchsparzellen, Wiegetröge oder Kuhduschen sind Fachleuten ein Begriff, aber was genau verbirgt sich dahinter? Folgen Sie dem Weg vom Samenkorn zur knusprigen Frühstückssemmel, werden Sie Experte beim Gourmetgras für Kühe oder schauen Sie den Tüftlern und Denkern der Versuchstechnik über die Schulter.
Diese 18 Filme entstanden in Kooperation mit der Hochschule Ansbach, Studiengang Multimedia und Kommunikation
im Studenten-Seminar Outdoor TV
.
Landwirte für Forschungsprojekt gesucht
Die Wissenschaftler um Dr. Gunnar Breustedt möchten analysieren, ob der Anbau von Weizen und Raps in abwechselnden Streifen auf einem Feld die Artenvielfalt erhöhen kann. Um möglichst beste Vergleichsergebnisse zu erzielen, werden auch Landwirte im Weserbergland gesucht, sich an diesem Forschungsprojekt zu beteiligen.
Freie Plätze für Sommerschule „Future of Food – Zukunftsfähige Ernährungssysteme“
Es gibt noch freie Plätze für die Sommerschule "Future of Food – Zukunftsfähige Ernährungssysteme" – daher wurde der Anmeldeschluss bis zum 28. Juli verlängert. Man freut sich besonders auf weitere Bewerbungen von jungen Menschen mit Interesse an nachhaltiger Landwirtschaft und Lebensmitteln - Studierende aller Fachrichtungen, LandwirtInnen, LebensmittelhandwerkerInnen, Auszubildende und Berufseinsteiger, die unsere Ernährung in Zukunft mitgestalten wollen.
Erste Einblicke ins Programm und die Themen gibt es auch auf Facebook und Instagram. Dort können Sie auch Fragen stellen und Themen vorstellen!
Joachim Hauck mit der Johann Zink-Medaille ausgezeichnet
German Genetic / Schweinezuchtverband Baden-Württemberg (SZV) hat im Rahmen seiner Mitgliederversammlung am 25. Juni 2019 in Denkendorf Herrn Joachim Hauck, Ministerialdirigent a. D. im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, die Johann Zink-Medaille verliehen. Namensgeber dieser Medaille ist der im Jahr 2009 verstorbene langjährige Präsident und spätere Ehrenpräsident des Schweinezuchtverbandes. Die Medaille wurde von Hans-Benno Wichert, Präsident von German Genetic / SZV überreicht. Er würdigte dabei die Verdienste von Joachim Hauck um die bäuerliche Schweinezucht sowie sein Engagement für eine regionale Erzeugung von Schweinefleisch in Baden-Württemberg und für die heimische Landwirtschaft.
Selbstbaulösungen gegen die Hitze: Wärmetauscher für die Zukunft
Im Jahrhundertsommer 2018 erreichte unsere Verbandszeitschrift Schweinezucht und Schweinemast
per WhatsApp und Email zahlreiche Praktikertipps, wie man bei den heißen Temperaturen die Ställe abkühlen kann. Auch Facebook ist voll davon. Ein Landwirt hat einen Wärmetauscher aus befeuchteten Ziegelsteinen gebaut, der die Zulufttemperatur Dank Verdunstungskälte um ca. 6-7 °C reduziert. Arbeitszeit: rd. 3 Stunden. Kosten: rd. 125 Euro.
Wir bitten darum, derartige Lösungen an die SuS zu schicken.
Klare Regeln für Tiertransporte bei Hitze
Insbesondere in den Monaten Juli und August herrschen in Deutschland und Europa häufig extreme Temperaturen. Die Landesbeauftragte für Tierschutz, Michaela Dämmrich, appelliert an Landwirte, Viehsammelstellen, Tiertransportunternehmen und Veterinärämter im Zusammenhang mit Tiertransporten. Da die meisten Transportfahrzeuge über keine Klimaanlage, sondern nur über eine Lüftung verfügen, kommt es durch die enorme Hitzebelastung der Tiere in den Transportfahrzeugen zu schwersten tierschutzrechtlich relevanten Belastungen und erheblichen länger anhaltenden Leiden.
Der Innenraum der Fahrzeuge heize sich zum Teil bis zu 49 Grad Celsius und darüber auf. Deswegen ist die Tierschutztransportverordnung VO (EG) 1/ 2005 unbedingt einzuhalten
, so Dämmrich. Sie schreibt vor, dass Temperaturen von 30 Grad nicht überschritten werden dürfen. Ein Spielraum von fünf Grad mehr wird nur für eventuelle auftretende Fälle während des Transportverlaufes gestattet, damit das Fahrzeug weiter fahren kann. Tiertransporte innerhalb Deutschlands bei Temperaturen ab 30 Grad Celsius sind auf die kühlere Nachtzeit zu verlegen.
Schweine- und Rinderbestand weiter rückläufig
Zum Stichtag 3. Mai 2019 wurden in Deutschland 25,9 Millionen Schweine gehalten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist die Zahl der Schweine seit der letzten Erhebung im November 2018 um 2 % oder 532 000 Tiere gesunken. Gegenüber dem Vorjahreswert zum 3. Mai 2018 ist der Bestand um 3,7 % oder 985 000 Tiere zurückgegangen.
Zum 3. Mai 2019 wurden in Deutschland rund 11,8 Millionen Rinder gehalten. Dies sind 1,6 % beziehungsweise 186 000 Tiere weniger als im November 2018. Ein ähnlicher Rückgang zeigt sich bei der Zahl der Milchkühe. Zum aktuellen Erhebungsstichtag wurden rund 4,1 Millionen Tiere gezählt. Dies sind -0,8 % oder 33 800 Tiere weniger als im November 2018.
Nationaler Aktionsplan Kupierverzicht – Umsetzung zum 1. Juli
Das Kupieren der Schwanzspitze bei Ferkeln ist nur in begründeten Ausnahmefällen zulässig, so ist schon lange die Gesetzeslage in Europa und Deutschland. Was der Schweinehalter alles tun muss, um diese Ausnahme zu begründen und wie er es im Falle einer Kontrolle zu belegen hat, war dahingegen lange Zeit relativ offen gehalten. Mit der Erarbeitung des nationalen Aktionsplan Kupierverzicht hat der Bund nunmehr sowohl für die Schweinehalter als auch für die zuständigen Kontrollinstanzen einen verlässlichen Rahmen abgesteckt, der beiden Seiten in dieser Frage mehr Sicherheit gibt. Es gibt zwar weiterhin auch grundsätzlich die Möglichkeit, die Unerläßlichkeit des Eingriffes anders zu belegen, aber mit Nutzung des Aktionsplanes mit seinen Dokumenten und den vorgeschlagenen Zeitpunkten sind sowohl der Schweinehalter als auch die zuständige Kontrolle auf der sicheren Seite.
Alle notwendigen Dokumente und Erklärungen sowie einen in regelmäßigen Abständen aktualisierten Fragen-Antwort-Katalog zum Aktionsplan finden Sie auf der Internetseite www.ringelschwanz.info, dort unter dem Reiter weitere Informationen
und dann Aktionsplan Kupierverzicht
(http://www.ringelschwanz.info/weitere-infomationen
Komm auf`s Land - wo die Pullover laufen können
Auf den jährlichen Bauernmärkten und Tagen des offenen Hofes im Rheinland gibt es nicht nur eine große Auswahl an regionalen Produkten, sondern auch zahlreiche Informationen rund um Landwirtschaft und Ernährung. Für die kleinen Besucher bieten die Bauernmärkte und Tage des offenen Hofes ein buntes Kinderprogramm mit Hüpfburgen, Streichelzoos und vielen Spielen an.
Die Kreisbauernschaft lädt für kommenden Sonntag zum Tag des offenen Hofes auf den landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Strack in Großenscheidt ein. In unserer Grünlandregion steht die Milch- und Fleischproduktion im Vordergrund der Landbewirtschaftung. Die Pflege der Kulturlandschaft ist nur durch aktive Bewirtschaftung möglich
, heißt es in der Einladung.