Mecklenburg-Vorpommern setzt sich für Neuausrichtung der GAP nach 2027 ein
Die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2027 ist ungewiss, doch Mecklenburg-Vorpommern setzt sich klar für eine Neuausrichtung ein. Auf dem VR-Landwirtschaftstag in Linstow skizzierte Minister Dr. Backhaus seine Pläne für die Verhandlungen: Wir müssen Ernährungssicherheit garantieren und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck der Landwirtschaft verringern. Das gelingt nur mit einer innovationsfreundlichen Agrarpolitik, die moderne und sichere Züchtungsmethoden sowie Künstliche Intelligenz fördert, statt sie durch übermäßige Regulierung zu behindern.
Er fordert, dass die EU-Agrarpolitik sich an den praktischen Bedürfnissen der Landwirte orientiert, anstatt durch starre Vorgaben deren Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden. Die bisherigen Bürokratielasten und starren Förderkriterien sollen durch eine transparentere und flexiblere Struktur ersetzt werden.