BRS News Rind
i.m.a. warnt vor dubiosem Online-Handel mit dem Motto der Landwirtschaft
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Der Handel mit den Lehr- und Lernmaterialien vom i.m.a e.V. ist grundsätzlich verboten. Hinweise wie kostenloses, unverkäufliches Exemplar
auf den Materialien machen darauf aufmerksam. Bei den Aufklebern fehlen sie, denn das Leitmotiv Landwirtschaft dient allen
sollte für sich stehen. Der Herausgeber warnt in einer aktuellen Pressemeldung vor Anbietern, die diesen kostenlosen Aufkleber auf ebay verkaufen.
Den i.m.a-Aufkleber Landwirtschaft dient allen
sowie viele weitere kostenlose Info-, Lehr- und Lernmaterialien gibt es im i.m.a-Webshop u.a. zum Download
Konferenz zur Zukunft der Milchviehhaltung
Am 31. August 2023 findet in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund in Berlin die Konferenz Zukunft der Milchviehhaltung in Deutschland
statt. Im Rahmen von vier parallelen Workshops können sich die Teilnehmenden vor Ort zu den Themen Erzeugerstärkung, Grünlandbewirtschaftung, Weidehaltung und Klimaschutz, Tiergesundheit und Tierschutz sowie regionale Wertschöpfung aktiv in die Konferenz einbringen. Die anschließende Podiumsdiskussion bietet Ihnen zudem Gelegenheit, Anliegen oder Fragen zur Zukunft der Milchviehhaltung an ein aus Politik, Milchwirtschaft, Öko-Lebensmittelwirtschaft und Gesellschaft besetztes Podium zu richten.
Wachstumschancengesetz: Investitionsprämie und Forschungsförderung
ecovis - Das Bundeswirtschaftsministerium hat im Juli den Entwurf des Wachstumschancengesetzes vorgelegt. Ziel ist es, mit einem Paket steuerlicher Maßnahmen sowie mit Investitionsprämien das Wirtschaftswachstum zu erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit mit Forschungsförderung zu stärken. Das Gesetz soll zum 1. Januar 2024 verabschiedet werden. Ecovis-Unternehmensberater Robert Kowalski kennt die Details.
Wechsel in der Geschäftsführung von Bioland
Seit dem 1. August ist Peter Bockhardt neuer Geschäftsführer des Bioland e.V. Der 57-jährige Augsburger verantwortet damit die innerbetrieblichen Geschäfte des Bioland Gesamtverbands. Den Schwerpunkt bilden dabei die Steuerung der Finanzen, der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements sowie die weitere Digitalisierung des Verbands.
Deutsche Fleckviehschau am 23./24. September in Miesbach
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Die 8. Deutsche Fleckviehschau findet am 23./24. September in Miesbach statt. Interessenten, die die Vorauswahl der Kühe und Einzelheiten zur Schau aktuell miterleben wollen, melden sich auf den offiziellen Facebook- oder www.instagram.com/fleckviehschau2023/Instragramm-Seiten zur Schau an.
„Unsere Bayerischen Bauern“ wählt neuen Vorstand
Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Vereins Unsere Bayerischen Bauern
am 13. Juli 2023 im Haus der bayerischen Landwirtschaft in Herrsching wurde turnusmäßig ein neuer Vorstand gewählt. Neuer Vorstandsvorsitzender ist BBV-Präsident Günther Felßner, als stellvertretender Vorsitzender bleibt Stephan Neher (Vorstandsvorsitzender Ringgemeinschaft Bayern e.V. im Amt.
Weltfleischkonferenz in Maastricht
Das Internationale Fleischsekretariat (IMS) und der niederländische Verband der Fleischindustrie (COV) freuen sich, ankündigen zu können, dass der Weltfleischkongress 2023 vom 11. bis 13. Oktober 2023 in Maastricht (Niederlande) stattfinden wird. Es wird erwartet, dass Hunderte von Menschen, die in der Fleischindustrie und angrenzenden Branchen arbeiten, daran teilnehmen werden. Auf der Tagesordnung stehen aktuelle globale Herausforderungen für die Branche, wie die Rolle von Fleisch bei den globalen Klimazielen, die Erwartungen der Gesellschaft an den Tierschutz, der Arbeitsmarkt, Fleischalternativen wie kultiviertes Fleisch und die Auswirkungen (geo)politischer Entwicklungen auf den Fleischhandel und die Produktion.
Teller, Trog, Tank - Prof. Windisch zur Priorität der Nutzung von agrarischer Biomasse
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Warum eine nachhaltige Nahrungsproduktion nur mit Nutztieren funktioniert und warum sie keineswegs Nahrungskonkurrenten des Menschen sind, dazu stellt Prof. Wilhelm Windisch, Ordinarius für Tierernährung an der Technischen Universität München, Auszüge seiner aktuellen Forschungsergebnisse in der Herbstausgabe 2022 der qualitas vor.
Der Bundesverband Rind und Schwein hat zu dem Thema eine Informationssammlung herausgegeben.
Nährwert der meisten Milchalternativen reicht nicht an Kuhmilch heran
Immer mehr Menschen trinken Milchalternativen aus pflanzlichen Quellen wie Hafer, Soja oder Mandeln. Aber liefern pflanzliche Produkte die gleichen Nährstoffe wie Kuhmilch? Ergebnisse einer neuen Studie legen nahe, dass dies bei den meisten nicht der Fall ist. Forschende haben insgesamt 237 pflanzliche Milchprodukte von 23 unterschiedlichen Herstellern untersucht. Im Vergleich zu Kuhmilch enthielten nur 12 % der Milchalternativprodukte vergleichbare oder größere Mengen aller drei untersuchten Nährstoffe: Kalzium, Vitamin D und Protein. Abigail Johnson, Assistenzprofessorin und stellvertretende Direktorin des Nutrition Coordinating Center der University of Minnesota School of Public Health, hat die Ergebnisse am 24. Juli in Bosten auf der NUTRITION 2023 vorgestellt. Unsere Ergebnisse belegen, dass viele pflanzliche Milchalternativen ernährungsphysiologisch nicht mit Kuhmilch vergleichbar sind. Produktkennzeichnungsanforderungen und Ernährungshinweise für die Öffentlichkeit gehören zu den Ansätzen, die bei der Warnung und Aufklärung der Verbraucher hilfreich sein können,
so Johnson. Die Ergebnisse liegen bisher lediglich als Zusammenfassung vor und wurden noch nicht in einer wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht.
Erster Bürgerrat zu „Ernährung im Wandel“ ausgelost
Bundestagspräsidentin Bärbel Bas hat am Freitag, 21. Juli 2023, in einer Bürgerlotterie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten Bürgerrates des Deutschen Bundestages ausgelost. Die 160 Bürgerinnen und Bürger aus ganz Deutschland werden sich ab Ende September mit dem Thema Ernährung im Wandel: Zwischen Privatangelegenheit und staatlichen Aufgaben
beschäftigen. Der Bürgerrat soll die Vielfalt der Gesellschaft möglichst gut abbilden und auch die Stimmen sichtbar machen, die sonst in der politischen Diskussion weniger präsent sind. Die 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Bürgerrates kommen aus 61 Gemeinden aus allen Bundesländern. Der Bürgerrat Ernährung kommt erstmalig vom 29. September bis 1. Oktober 2023 in Berlin zusammen, um über die Themen zu entscheiden, die im Fokus der Diskussionen stehen sollen. Anschließend werden dazu an zwei weiteren Wochenenden in Berlin sowie in mehreren Onlinesitzungen konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet, die in einem Bürgergutachten festgehalten werden. Im Februar 2024 soll das Bürgergutachten dem Deutschen Bundestag übergeben werden.