BRS News
Wolfsrudel in Deutschland

Die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf veröffentlicht auf ihrer Internetseite eine Karte mit dem Wolfsvorkommen in Deutschland. Für 2022/23 konnten 185 Rudel, 45 Paare, 22 territoriale Einzeltiere nachgewiesen werden. in 169 Rudel wurden insgesamt 639 Welpen bestätigt. 17 Rudel überschreiten Bundeslandgrenzen. Um die Rudeldichte einzuordnen: Schweden weist auf 450.295 km² insgesamt 36 Rudel nach. In Sachsen mit einer Fläche von 18.420 km² leben 35 Wolfsrudel.
Die neue elektronische Rechnung wird ab 2025 Pflicht in Deutschland
ecovis - Für bestimmte Umsätze ist ab 2025 verpflichtend eine E-Rechnung auszustellen. Wird gegen die Pflicht verstoßen, liegt eine Ordnungswidrigkeit vor. Außerdem wird der Leistungsempfänger keinen Vorsteuerabzug erhalten. Denn ihm liegt in diesem Fall keine ordnungsgemäße Rechnung vor. Die gesetzliche Umsetzung der E-Rechnung erfolgte im Wachstumschancengesetz.
Die wesentlichen Fakten sind:
- Ab 2025 muss jeder Unternehmer* E-Rechnungen empfangen und verarbeiten können
- Ab 2025 müssen Unternehmer* für bestimmte Ausgangsumsätze E-Rechnungen ausstellen. Um den Wechsel zur E-Rechnung zu erleichtern, bestehen Übergangsregelungen.
In Bezug auf die Revisionssicherheit von Rechnungen, die an eine zentrale Mailadresse ausschließlich für Rechnungen verschickt werden sollen, müssen folgende Kriterien erfüllt werden: digitalzentrum-augsburg.de/e-rechnung-archivierung.
Informationsveranstaltung zur Süddeutschen Schweinefleischerzeugung
Im Rahmen der Projekte SüdSchwein4Klima und Netzwerk Fokus Tierwohl
fand am 04. Juli in Ulm-Seligweiler eine gemeinsame Informationsveranstaltung statt, welche die Nachhaltigkeit der süddeutschen Schweinehaltung und deren zielgerichtete Gestaltung in den Mittelpunkt stellte. An der hybriden Veranstaltung nahmen rund 60 Teilnehmende der Wertschöpfungskette Schweinefleisch teil. Etwa 40 weitere Teilnehmende verfolgten die Veranstaltung online. Vertreten waren Verbände, schweinehaltende Betriebe, Züchter*innen, der Viehhandel, Schlachtbetriebe, Hersteller*innen von Wurst- und Fleischwaren sowie Vertreter*innen aus Verwaltung und Politik.
„Kuh-le“ Hof-Konzepte überzeugen Creator aus dem Food-, Lifestyle- und Agrarbereich
Dialog Milch - Man nehme: 6 Landwirtinnen und Landwirte mit kuh-len
Konzepten und 9 Food-, Lifestyle- und Agri-Creator und lasse diese Menschen ein Wochenende in den Austausch treten. Immer mit dabei: 6 angemietete Campervans, mit denen die Blogger von Hof zu Hof durch die Eifel reisten. Das Ergebnis dieser Zutaten: Die Milk.Fluencer Campervan-Tour
von DIALOG MILCH. Neben jeder Menge Kuh-Content
in Stories und Beiträgen in den Social-Media-Kanälen der Teilnehmer, gab es immer wieder Aha-Momente, zum Beispiel als Lukas Dahmen vom Antoniushof in Mechernich erklärte, dass die auffälligen blauen Ohrmarken seiner Kühe nichts anderes als Fitness-Tracker sind, mit denen er direkt auf dem Handy sehen kann, wenn es einer Kuh mal nicht so gut geht.
Auswirkungen verschiedener Körperkonditionen vor der Kalbung auf die Energiebilanz
Kühe sind in den ersten Wochen nach der Kalbung auf den Abbau von Körperfettreserven angewiesen, um ihren Energiebedarf bei zeitgleich noch unzureichender Futteraufnahme zu decken. Ab Laktationsmitte muss die Körperfettmenge wieder aufgebaut werden. Das Ziel ist schließlich, die Kühe weder zu fett noch zu mager in die nächste Laktation zu bringen. Im Rahmen einer retrospektiven Beobachtungsstudie wurden Fütterungsversuche aus den Jahren 2007 bis 2017 ausgewertet. Der Fokus lag auf dem Zusammenhang zwischen der Körperkonditionsbewertung 21 Tage vor dem Kalben und der Futteraufnahme vor und nach dem Kalben, der Energiebilanz sowie der Milchleistung in den ersten Wochen nach der Abkalbung. Prof. Dr. Katrin Mahlkow-Nerge der Fachhochschule Kiel, Fachbereich Agrarwirtschaft, hat die Ergebnisse in einem aktuellen proteinmarkt-Fachbeitrag zusammengestellt.
Komm ins Team Tierhaltung! Volontär/Redakteur (w, m, d) gesucht
Du hast Spaß an der Schweinehaltung, kennst Dich mit bewährten Produktionsverfahren aus, bist aber auch offen für neue Wege und Konzepte in der Nutztierhaltung? Das Team Tierhaltung mit den Fachzeitschriften top agrar und SUS sucht zum 1. September oder früher einen Volontär/Redakteur (m/w/d) für das Ressort Schweinehaltung.
Netzwerk Fokus Tierwohl - Online - Veranstaltung „Blauzunge – kann ich meinen Schaf- und Rinderbestand schützen?“
Die Zahl der infizierten Schafe und Rinder mit BTV-3 steigt aktuell rasant. Wie weit hat sich die Seuche bereits verbreitet? Welche Symptome deuten auf eine Erkrankung hin? Gibt es Möglichkeiten der Prophylaxe? Die Landwirtschaftskammer NRW lädt im Rahmen des Netzwerks Fokus Tierwohl zu einer Online-Veranstaltung ein. Referentinnen und Referenten sind TÄ Walburga Mainhard vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, Dr. Cordula Koch vom Tiergesundheitsdienst der Landwirtschaftskammer NRW und Dr. Holger Thoms-Richterich, Schafzüchter, Thoms-Richterich GbR.
Präsenzschulung „Tierschutz im Schlachtbetrieb richtig umsetzen“ der QS-Akademie
Welche tierschutzrechtlichen Vorschriften gelten bei der Schlachtung und welche Anforderungen müssen bei der Betäubungskontrolle und in Bezug auf Nachbetäubungssysteme beachtet werden? Diese und weitere Aspekte rund um die korrekte Umsetzung von Tierschutzvorgaben beim Schlachtprozess werden im Rahmen einer Präsenzschulung der QS-Akademie im September 2024 beleuchtet.
FAO-Studie: Aktuelle und prognostizierte Rolle der Landwirtschaft bei Treibhausgas-Emissionen
Dr. Dominik Wisser ist Mitautor einer FAO-Studie über die globalen Auswirkungen der Nutztierhaltung auf die Treibhausgas-Emissionen. Hierbei geht es zum einen um den Beitrag der Nutztierhaltung an den vom Menschen produzierten Treibhausgas-Emissionen entlang eines Life-Cycle-Ansatz, der alle Emissionen entlang der Wertschöpfungskette, also zum Beispiel Dünger für Futtermittel, berücksichtigt. Zum anderen legt Wisser in seiner Studie den Fokus auf eine Bewertung der zukünftigen Emissionen bis 2025. Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass diese trotz einer globalen Produktionssteigerung gesenkt werden können, wobei weitere Anstrengungen und vor allem erhöhte Investitionen in den Sektor notwendig seien.
QS-Tiergesundheitsberatung: Projekt startet mit der Umsetzung
Das Projekt zur Einführung einer verpflichtenden Tiergesundheitsberatung für schweinehaltende Betriebe mit Mängeln bei der Tiergesundheit startet zum 1. August im QS-System mit der Umsetzung. Nach einer Schulungsphase können sich nun die Berater bei der QS Qualität und Sicherheit GmbH (QS) anmelden. Sobald die Anmeldung der ersten Berater abgeschlossen ist, startet QS die auditrelevante Befunddatenberechnung. Die Auswertung der Befunddaten im August löst dementsprechend noch keine verpflichtende Beratung aus.