BRS News Rind
19.02.2018
Im Interview mit FOSS (Dänemark) stellte der ICAR-Vorsitzende Jay Mattison (USA) heraus, dass die internationale Zusammenarbeit wichtig ist, um Sensortechnik und Weiterentwicklungen in der Milchanalyse für alle Landwirte nutzbar zu machen (https://m.youtube.com/watch?v=K2DurNdBxgo&feature=youtu.be). In der diesjährigen Mitgliederversammlung in Auckland, Neuseeland, betonte Jay Mattison, dass es nicht selbstverständlich ist, dass Firmen und Verbände ihre Mitarbeiter in internationalen Netzwerken mitarbeiten lassen. Doch nur dies biete die Möglichkeit, Werte in der Landwirtschaft vergleichbar zu machen und damit einen Mehrwert für alle Landwirte zu schaffen.
19.02.2018
Kühe und ihre Umgebung müssen saubergehalten werden, das Melkzeug sollte nur mit trockenen, sauberen Zitzen in Kontakt kommen und die Liegeboxen müssen groß genug, komfortabel und trocken sein. Diese und weitere wichtige Parameter hält Nigel Cook, Professor an der University of Wisconsin (USA) und Spezialist für Rinderhaltung für ausschlaggebend, um eine gute Eutergesundheit zu gewährleisten. Beispielsweise sind auch gut platzierte Ventilatoren im Liegebereich eine wichtige Maßnahme, um umweltbedingte Euterentzündungen vorzubeugen und eventuellen Hitzestress der Tiere zu senken, so Cook. Auf
wir-sind-tierarzt.de finden Sie den Inhalt des englischen Artikels von 2007 kurz aufbereitet. Den vollständigen Artikel (englisch) können Sie als PDF-Datei herunterladen.
19.02.2018
(FML) - 19. Februar 2018. Moderne Landwirtschaft mitten in der Großstadt: Das bietet der Open Air ErlebnisBauernhof (Freigelände P1) vom 23. bis 25. Februar 2018 auf der DLG Messe
Land & Genuss
in Frankfurt am Main. An Schweine- und KuhMobil entdecken die Besucher, wie fortschrittlich und verantwortungsvoll Tiere in der modernen Landwirtschaft heute gehalten werden. Innovative Landtechnik veranschaulicht, wie im Ackerbau heute Ressourcen geschont werden.
16.02.2018
In Seminaren der DLG-Akademie vermitteln renommierte Fachleute Mitarbeitern von Unternehmen und Organisationen des Agribusiness Spezialwissen rund um die Milchviehhaltung – Seminarstart ist der
16. April 2018 in Köllitsch (Sachsen).
16.02.2018
(FBN) - In der Energiewirtschaft und der Maritimen Biotechnologie ist es längst üblich, für die europäische Agrarwirtschaft ist es Neuland. Die Europäische Union hat das Gemeinschaftsprojekt SmartCow bewilligt, an dem Institute der Spitzenforschung aus sieben europäischen Ländern beteiligt sind, darunter das Leibniz-Institut für Nutztierbiologie Dummerstorf. Neu ist, dass diese Forschungsstätten ihre experimentelle Infrastruktur und ihr Know-how zur Verfügung stellen. Naturwissenschaftler aus allen europäischen Ländern sowie Wirtschaftspartner können diese für ihre eigenen Forschungsaktivitäten nutzen. Das Projekt mit einer Laufzeit von vier Jahren startet am 19. Februar 2018 im französischen Clermont-Ferrand. Frankreich koordiniert das mit 5 Millionen Euro geförderte Projekt federführend. Forschungsschwerpunkt ist der europäische Rindersektor.
Topstandorte der Agrarforschung öffnen sich mit ihrer exzellenten Ausstattung für die internationale Wissenschaft. Die Auslastung der hochspezialisierten Infrastruktur wird verbessert und der Wissenstransfer optimiert. Das ist der Ansatz des neuen Modells der Forschungsförderung und für unser Institut ist es ein großer Erfolg, als ein starker europäischer Partner in diesem neuen Kompetenznetzwerk zu agieren
, betonte der Vorstand des Leibniz-Instituts für Nutztierbiologie Dummerstorf (FBN), Prof. Klaus Wimmers.
Nachfolgend finden Sie die vollständige Pressemeldung.
16.02.2018
Im Vergleich zum Vorjahr wurde 2017 in Deutschland ein Umsatzanstieg von 5,9 % für Bio-Produkte ermittelt, so der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft. Damit wurden letztes Jahr 10 Mrd. € mit Bio-Produkten umgesetzt. Auch die bewirtschaftete Bio-Fläche legte 2017 um 10 % (auf 1.375.967 Hektar) zu. Insgesamt werden 8,2 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche biologisch bewirtschaftet. Die vollständige Meldung finden Sie unter nachfolgendem Link.
15.02.2018
Seit dem Jahr 2000 hat sich die Anlieferung von Biomilch mehr als verdreifacht. Laut Milchindustrie-Verband (MIV) haben die Molkereien 2016 ca. 800 000 t Milch aus ökologischer Erzeugung vermarktet. Davon kommt mehr als die Hälfte der in Deutschland produzierten Biomilch aus Bayern. Ein hoher Anteil kommt aus den oberbayerischen Landkreisen Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land. Ungefähr ein Drittel des Gesamtvolumens an Biomilch wird importiert, um die Nachfrage in Deutschland zu decken. Hierbei nimmt Österreich einen hohen Stellenwert ein.
15.02.2018
(ZAR - Kuhrier) - Der Rinderbestand ist im Dezember 2017 mit 1.943.476 Stück im Jahresvergleich zu Dezember 2016 fast gleich geblieben (-0,6% oder -10.915 Stück). Die Kälber bis zu einem halben Jahr gingen um -2,5% oder -8.614 Stk., die Anzahl der älteren Rinder über 2 Jahre in Summe um -8.830 Stk. (-1,0%) zurück. Weiters gingen die Mutterkühe um -9.671 Stück (-4,5%) zurück, während die Anzahl der Milchkühe weiter leicht um +0,7% zunahm. In Kärnten stieg der Rinderbestand um +1.606 Stück (+0,9%), während sie in Oberösterreich (-0,6%), in Niederösterreich (-0,5%), in der Steiermark (-0,8%) und in Tirol (-1,1%) leicht zurück gingen.
13.02.2018
DLG - Landwirtschaftliche
Betriebe sind zunehmend Risiken ausgesetzt. So müssen sich Milchviehhalter nicht nur mit schwankenden Milchpreisen auseinandersetzen. Auch die ständig sich ändernden und zumeist steigenden Auflagen und Kontrollen setzen die Betriebe vermehrt unter Druck. Antworten auf die Frage, wie Milchviehhalter mit neuen Vorschriften aus der Düngeverordnung oder der Verordnung zu Anforderungen zur Lagerung von Jauche, Gülle, Festmist und Silage-Sickersäften, umgehen können, sollen im Rahmen eines öffentlichen Impulsforums am 21. Februar 2018 in Münster/Westfalen gegeben werden. Die Veranstaltung, die vom DLG-Ausschuss Milchproduktion und Rinderhaltung und dem DLG-Arbeitskreis Futter und Fütterung gemeinsam durchgeführt wird, findet im Rahmen der DLG-Wintertagung im Roten Saal des Congress Centrums Halle Münsterland statt und beginnt um 8.00 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht. Diese kann unter
www.dlg.org/wintertagung.htm vorgenommen werden.
13.02.2018
DLG - Für den landwirtschaftlichen Unternehmer gilt umsatzsteuerlich die besondere Regelung der Durchschnittssatzbesteuerung, die sogenannte Umsatzsteuerpauschalierung. Allerdings kann der Unternehmer auch einen Antrag auf Anwendung der Regelbesteuerung stellen, wenn dieses für ihn von Vorteil ist. Die umsatzsteuerliche Pauschalierung ist aber nur auf Umsätze anzuwenden, die direkt der landwirtschaftlichen Urproduktionstätigkeit zuzurechnen sind, so dass einzelne Tätigkeiten eines landwirtschaftlichen Unternehmens, die in der Praxis häufig vorkommen, nicht pauschalierend abgerechnet werden können. Die Finanzverwaltung und die finanzgerichtliche Rechtsprechung haben insbesondere in den letzten zehn Jahren diverse Sachverhalte aus dem Anwendungsbereich der Pauschalierung ausgeschlossen und Abgrenzungsmerkmale geschaffen, die in der steuerlichen Praxis für den landwirtschaftlichen Unternehmer zu beachten sind. Der DLG-Ausschuss für Agrar- und Steuerrecht hat ein Merkblatt erstellt, das dem landwirtschaftlichen Unternehmer einen grundsätzlichen Überblick über die geltenden umsatzsteuerlichen Regelungen gibt und die Grenzen für die Anwendung der Pauschalierung für bestimmte Tätigkeiten aufzeigt.