BRS News Schwein

14.02.2019

Bioland und DLG für Abschaffung der Direktzahlungen?

Im Gespräch mit der NOZ-Redaktion sollen sich DLG-Präsident Hubertus Paetow, und Jan Plagge, Geschäftsführer des Biolandverbandes, für eine Abschaffung der Direktzahlungen an Landwirte ausgesprochen haben. Eine pauschale Flächenbeihilfe hilft am Ende nur den Verpächtern, nicht aber den Bauern, wird Paetow zitiert.

Zeitgleich machte der Europaabgeordnete Albert Dess mit einer Pressemeldung darauf aufmerksam, dass die Vorschläge zur Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik wenig Zustimmung fänden. Mehr als 5000 Änderungsanträge wären bereits zum Vorschlag zur Neuausrichtung der GAP eingereicht worden.
 
13.02.2019

Die Junge Landwirtschaft – Wir wissen wie es läuft

Die Kreiszüchterzentrale Kleve hat einen neuen Film über die Schweinefleischerzeugung in ihrer Region anfertigen lassen: vom Ferkelerzeuger, über die Mast zum Metzger auf den Teller. Die Schweinehalter zeigen die Schweinehaltung auf ihren Betrieben und erklären, wie Tiere gehalten und gefüttert werden. Wie sieht ein Abferkelabteil aus, wie ein Deckstall? Und warum kommt kein Stroh zum Einsatz? Was sind Stinker und warum werden Medikamente zur Behandlung kranker Tiere eingesetzt?
 
13.02.2019

Antrag der FDP-Fraktion: "Straftaten und Gemeinnützigkeit schließen sich aus"

In einem FDP-Antrag fordern die Abgeordneten, Körperschaften grundsätzlich nicht mehr in den Genuss der Steuerbegünstigung der Gemeinnützigkeit kommen zu lassen, wenn deren Repräsentanten gegen geltende Strafgesetze verstoßen oder zu einem Rechtsbruch aufrufen. Namentlich erwähnt werde die Tierrechtsorganisation PETA, informiert der Pressedienst des Bundestages zu der Anhörung vom Mittwoch, dem 12. Februar.
Es kamen verschiedene Experten zu Worte, darunter auch der Rechtsanwalt Dr. Walter Scheuerl, der lt. Pressemeldung erklärte, dass das Begehen oder Ausnutzen von Straftaten oder sonstigen rechtswidrigen Handlungen durch Vertreter von gemeinnützigen Körperschaften, stehe in direktem Widerspruch zur steuerrechtlichen Gemeinnützigkeit nach Paragraf 52 der Abgabenordnung. Das Eindringen in Ställe durch selbsternannte Tierrechtler zur Beschaffung von Kampagnenmaterial, wie es in den zurückliegenden zehn Jahren verstärkt zu beobachten gewesen sei und inzwischen zur Grundlage eines hocheffizienten Geschäftsmodells geworden ist, steht überdies im Widerspruch zur Definition der gemeinnützigen Zwecke.

Antrag und Stellungnahmen aller Experten können hier abgerufen werden.
 
13.02.2019

Bundesratsinitiative der Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen für mehr Tierschutz

Der Tierschutz für Schlachttiere soll verbessert werden. Auf Initiative von Niedersachsen und mit Unterstützung von Nordrhein-Westfalen wird das Thema am Freitag, 15. Februar, mit einem Entschließungsantrag in den Bundesrat eingebracht. Der gemeinsame Antrag hat zum Ziel, dass künftig bundesweit kameragestützte Überwachungssysteme in Schlachthöfen installiert werden.

Bereits gestern hatten Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast und Vertreterinnen und Vertreter der Fleischwirtschafts- und Handelsverbände sowie der kommunalen Veterinärbehörden eine Vereinbarung über die Einführung von kameragestützten Überwachungssystemen in Schlachthöfen unterzeichnet.

 
13.02.2019

Hintergrundinformationen zu Tofu und Co

(BZfE) – Fleisch, Kartoffeln und Gemüse – dieses Bild von der vollständigen Mahlzeit ist in die Jahre gekommen. Viele Einflüsse anderer Kulturen sind dazu gekommen und ein anderes Verständnis davon, wie Lebensmittel zubereitet, kombiniert und gegessen werden können. Lauter neue Ideen also. Dass Fleischiges zu einem vollständigen Essen gehört, scheint in den Köpfen vieler Menschen aber noch fest verankert zu sein.

Aber: das Angebot sogenannter Fleischersatzprodukte steigt. Wer Orientierung in der großen Vielfalt sucht, braucht Informationen. Denn der Teufel steckt im Detail: Weder haben die Fleischalternativen automatisch einen günstigen Nähr- und Gesundheitswert, noch sind sie per se die klimafreundlichere Wahl. Hintergrundinformationen dazu hat das Bundeszentrum für Ernährung zusammengestellt.

 
13.02.2019

Unsere Experten und Entscheider zum Thema Ferkelkastration

Der Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration ist beschlossene Sache. Bis spätestens zum 31. Dezember 2020 müssen Sie als Landwirt/in eine Umstellung schaffen. Doch was bedeutet dies für Ihren Betrieb und die Tiere? Welche Alternative ist ökonomisch tragbar, dem Tier zumutbar und gesetzeskonform? Bilden Sie sich Ihre Meinung, wie Sie das Thema persönlich meistern können: 15.02.2019 – 15 Uhr: Live Expertenrunde zum Mitdiskutieren.
Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. wird durch seine Geschäftsführerin, Frau Dr. Bianca Lind, vertreten. Außerdem mit dabei sind

Prof. Dr. Thomas Blaha, Prof. Dr. Dr. Michael Kühne, Dr. Heinz Schweer und Gerhard Langreiter.
 
11.02.2019

Nach­hal­ti­ges Soja reich­lich vor­han­den

(c) Ovid Mit Biodiesel auch mehr Nahrungsmittel Ovid - Die größte Nachfrage nach nachhaltig zertifiziertem Soja kommt aus Europa und insbesondere Deutschland. Der neue OVID-Brief Auf dem Weg zu mehr nachhaltigem Soja zeigt, wie etwa Eigeninitiativen der Branche zu mehr Nachhaltigkeit führen. Gemeinsam mit Kleinbauern, Gemeinden, Industriepartnern und auch Nichtregierungsorganisationen treiben unsere Mitgliedsfirmen Projekte zur Nachhaltigkeit vor Ort voran. Mit positiven Folgen: Daraus ergibt sich ein Wettbewerb mit Lenkungswirkung hin zu mehr zertifiziertem Anbau, so Jaana Kleinschmit von Lengefeld, Präsidentin von OVID Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland.

Durch Sojaimporte kann Deutschland seinen Teil der internationalen Arbeitsteilung erfüllen und die milch- und fleischverarbeitende Industrie, zwei der stärksten Teilbranchen der deutschen Ernährungsindustrie, mit ihrer Wertschöpfung und der Bereitstellung von Arbeitsplätzen am Standort halten.

 
11.02.2019

BAGLOB: Prof. Dr. Steffen Schaal zur Aktivierung von Jugendlichen

Prof. Dr. Steffen Schaal von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg geht mit den Teilnehmenden der Bundestagung Lernort Bauernhof 2019 der Frage nach, wie erreichen wir mit unseren Angeboten Jugendliche und junge Erwachsene. Schaal beschreibt am Beispiel verschiedener Studienergebnisse, wie sich das Bild der Landwirtschaft bei Jugendlichen der Sekundarstufe prägt. Jugendliche hätten eine rückwärtsgewandte, infantile Vorstellung von der Landwirtschaft. Dieses Bild präge sich weitgehend außerhalb der Landwirtschaft. In seinem Vortrag beschreibt Prof. Dr. Steffen Schaal die Zusammenhänge, wie dieses rückwärtsgewandte Bild zur Landwirtschaft entsteht. Dem könne nur durch eigenes Erleben der Jugendlichen auf dem Bauernhof und in der Schule begegnet werden.
 
11.02.2019

Futternapf statt Supermarkt

QS-Live - Zerbrochene Spaghetti haben bei Kunden oft keine Chance – als Tierfutter aber durchaus. Damit ehemalige Lebensmittel zu einem schmackhaften und sicheren Tierfutter verarbeitet werden können, hat QS besondere Anforderungen an die Futtermittelhersteller definiert. Das Ziel: Weniger Verschwendung von Lebensmitteln und noch bessere Qualität des Futters. In der Praxis geben Lebensmittelhersteller ihre aussortierten Produkte an Futtermittelunternehmen weiter, die diese durch Entpacken, Zerkleinern und Trocknen aufbereiten. So finden ehemalige Lebensmittel als wertvolle Futtermittel ihren Weg ins QS-System – ganz im Sinne einer nachhaltigen Wirtschaft.
 
08.02.2019

Hilfe im Paragrafen-Dschungel: Studentin der TU Chemnitz entwickelte Lern-Quiz zur Düngeverordnung

Wer in der Landwirtschaft tätig ist, muss sich mit der Düngeverordnung sehr gut auskennen. Ob gasförmige Aufbringungsverluste bei organischem Dünger, Sperrfristen auf dem Acker oder Mindestabstände zu Oberflächengewässern – angesichts der Komplexität des Themas ist es für viele Landwirte nicht einfach, alle Regelungen bis ins letzte Detail zu kennen. Ein Lern-Quiz soll dazu beitragen, den Wissensstand zu vervollständigen. Entwickelt wurde es an der Professur Psychologie digitaler Lernmedien (Institut für Medienforschung) der Technischen Universität Chemnitz gemeinsam mit dem Kuratorium Bayerischer Maschinen- und Betriebshilfsringe e.V. (KBM). Die Studentin Tanja Habermeyer hat das Quiz im Rahmen ihrer Masterarbeit des Studienganges Medien- und Instruktionspsychologie erstellt.
Hauptzielgruppe des Lern-Quiz sind Landwirte, da sie die neuen Regeln der Düngung anwenden müssen. Zusätzlich kann das Quiz zum Beispiel in landwirtschaftlichen Schulen zum Lernen oder von Düngeberatern zum Auffrischen ihres Wissens genutzt werden, so Habermeyer. Das Lern-Quiz ist auf der Homepage des KBM frei zugänglich: www.maschinenringe.de/kbm